Kleinbürgertum und Grünflächenamt – Teil 2

Kleinbürgertum und Grünflächenamt – und sie schreiben weiterhin. Irgendwann werden Sie doch merken, dass keinerdie E-Mails erwiedert? Vielleicht antworte ich doch irgendwann und schreib Komisches zurück. Zu folgender E-Mail mit dem Betreff »Berliner Straße 22 – Loch in der Fahrbahndecke, das immer größer und tiefer wird« würde mir spontan als Antwort, mich an meinen Beitrag zur Volksbank Stuttgart erinnernd, einfallen: „Kleinbürgertum und Grünflächenamt – Teil 2“ weiterlesen

Übrigens liebe Fasnachter!

Jetzt hatte ich mich so auf eine ruhige Woche in München gefreut und die Bayern sind genau so drauf wie ihr in Mainz! Überall behämmert aussehende Leute, die pseudolustig jeden, der es nicht will, dumm anbrüllen oder anquatschen und dabei noch denken sie seien lustig. Ich muss zugeben, es sind lange nicht so viele wie die rheinischen Frohnaturen. Das sich Verkleiden und dann unter die Leute gehen, kann ich aber bis heute nicht verstehen. Schon als Kind war mir das ein Graus. Wahrscheinlich hat das etwas damit zu tun, dass die Leute nicht zu sich selbst stehen und sich halt irgendwie verstecken müssen. Gottseidank ist Aschermittwoch…

Ab wann darf man gespeicherte Daten nutzen?

Da lässt eine Frau ihr Kind sich in der Schalterhalle der Stuttgarter Volksbank erleichtern, macht sich aus Zeitnot davon und wundert sich dann, dass sie eine Rechnung für die Reinigung geschickt bekommt? Wie schlimm ist unsere Gesellschaft denn, wenn man nicht akzeptiert, dass man für einen verursachten Schaden auch gerade stehen sollte, auch wenn die böse Bank sich den Vorfall sicherlich hätte leisten können? Einzig die Art und Weise wie die Bank die Kundendaten in Erfahrung brachte, indem Sie Transaktionsdaten mit der Videoaufzeichnung abglich, ist zu bemängeln. Die Rechnung nicht! Man kann doch nicht jeden überall hinkacken lassen. Vor allem sollten alle Kritiker mal einsehen, dass es kein hineingetragener Vorfall sondern eben echter Vandalismus war. Ich hoffe mal auf ein baldiges Erscheinen bei YouTube, damit man sich ein Bild machen kann.

Der Bank bleibt zu empfehlen in Zukunft keinen Abgleich mehr zu tätigen, sondern einfach einen Ausdruck der Bilder der Überwachung mit der Frage »Wer kennt die Frau?« in die Schalterhalle zu hängen, das wäre vom Hausrecht gedeckt und der Verursacherin sicherlich eine größere Lehre ;)

Wieso eigentlich nicht gleich eine Anzeige?