Arbeitsschutz

Irgendwie finde ich das beängstigend. Da steht nur noch die Aussenhülle eines Hauses und daran knabbern Bagger die auf einem riesen Schutthaufen stehen. Und was musste ich sehen. Es stehen Arbeiter auf der Aussenhülle des Hauses und geben Anweisungen wo geknabbert werden soll. Irgendwie unglaublich und in Anbetracht dessen, dass vor kurzem eine solche Wand eingestürtzt ist, auch irgendwie nicht nachvollziehbar.

Da fällt mir noch ein, dass auf der selben Baustelle vor ein paar Wochen ein Arbeiter einen Herzinfarkt erlitten hat und als alle Wiederbelebungsversuche ergebnislos abgebrochen wurden, hat man ihn rausgekarrt. Direkt darauf wurde weiter gearbeitet. In Deutschland hätte es erst einmal für jeden ein Gespräch mit dem Betriebspsychologen gegeben und der Abriss wäre zwei Tage verzögert worden :)

Arbeistschutz auf Baustellen

Technik in der DLR

Leider konnte ich kein Bild davon machen, da die Laufschrift sich nicht fotografieren lies. Aber in der DLR stand heute auf den Hinweisschildern im Zug:

„This Train is for not in Service. Next station is Shadwell“

Eigentlichntlich sollte da „This Train is for King George V. Next station is Shadwell“ stehen, aber irgendwie hat das halt nicht geklappt weil ein entferntes System gesponnen hat.

Wieder mal ein tolles Zeichen für Fehlerbehandlung in Programmen. Und das in einem führerlosen Wagen… ;o)

Tourismus pur: Big Bus Tour

Wer nur für ein Wochenende nach London kommt, der muss sich im Vorfeld schon genau überlegen was man machen will, da die Zeit für viele Sehenswürdigkeiten einfach nicht reicht. Dieses Wochenende hatte ich Besuch von Gritt und zwei Freunden, mit denen wir versuchten so viel wie möglich zu sehen. Dazu gehört dann einfach eine Bustour. Man sollte seine Zeit dann nicht mit dem stundenlangen Warten in Schlangen verbringen.

Im Internet hatte ich mich im Vorfeld informiert und wir wollten eigentlich mit der The Original London Sightseeing Tour die Stadt erkunden. Preise sind londontypisch recht hoch (um die 20£) aber es lohnt sich. Als wir in Marble Arch (einer der Hauptzusteigestationen) ankamen, standen dort die Busse der The Big Bus Company. Wir beschlossen also diese Tour zu nehmen. Groß sind die Unterschiede nicht. Man fährt praktisch die gleichen Linien. Unser Bus fuhr am Ende noch eine zweite Runde an der Royal Albert Hall. Dort machte ich auch das einzige Bild (Albert Memorial) dieser Tour. Irgendwie war ich so mit Schauen beschäftigt, dass ich keine Bilder machte.

Habe ich eigentlich schon einmal gesagt, dass ich es hasse fotografiert zu werden? ;)

London kann richtig hübsch sein

wenn man denn mal in die Seitenstraße läuft und sich ein wenig „tiefer“ hinein wagt. Ich war heute ein wenig spazieren und habe die folgenden Kanäle aufgenommen. Ich finde die Bilder sind ganz nett geworden. Es war aber auch einer der ersten schönen Tage dieses Jahr.

Nachdem ich auf der Suche nach ein paar DVDs auf dem Markt in Camden war und dann keine Lust mehr hatte folgte ich einfach dem Schild „London Zoo“ und wurde an diesem schönen Kanal entlang geführt.

Ich besuchte dann den Zoo im Regent’s Park, was dadurch, dass ich alleine da war endlich einmal dazu führte, dass ich mir in Ruhe die Reptilien, Fische und Käfer anschauen konnte, danach lief ich noch einmal quer durch den Park.

Ein tolles Wochenende. :)

Samstagsausflug nach Greenwich

Ein Kollege hat mir empfohlen nach Greenwich zu fahren, da dort einfach nette Häuschen und auch das Royal Observatory, Greenwich wären und dies alles ganz nett wäre.

Auf meinem Weg nach Greenwich stieg ich unterwegs aus um ein wenig zu Fuß zu gehen. Dabei kam ich auch beim Mudchute Park vorbei bei dem regelmäßig noch Kühe frei weiden dürfen und man darf sogar dort herumlaufen. Beim Eintreten wurde ich dann an die fleischfressende Kuh erinnert.

In Greenwich angekommen fand ich diese Themseunterführung sehr beeindruckend. Man kann hier zu Fuß die Themse unterqueren.

In Greenwich selbst lief ich dann zum Royal Observatory auf den Berg und machte ein paar nette Fotos, bis mir dann die japanischen Touristen auf den Nerv gingen. In den einzelnen Gebäuden war ich nicht, da ich zum einen sehr früh da war und noch vieles geschlossen war, zum anderen rannten einfach viel zu viele lärmende Touristen rum.

Im Trinity College of Music konnte ich beim Vorbeilaufen hören wie musiziert und gesungen wurde. Viel übrig habe ich für klassische Musik nicht, aber die Gebäude und Umgebung sind schon sehr beeindruckend.