Da titelt die Bildzeitung »Was sind das bloß für Menschen, die NICHT WM gucken« und gibt gleich die Antwort. Ganz normale Menschen, die sich nicht vor die Werbemaschinerie der Presse und Politik, allen vorran der Bildzeitung hängen lassen, um ein Pseudo-Nationalbewusstsein zu schaffen. Wieso sollte ich meine Zeit mit dem Schauen einer Sportart, bei der die »Helden« doch sowieso meist nur überbezahlte Rasenspucker sind, vergeuden? Ich würde mich über eine Schlagzeile wie: »Die Deutschen sind Weltmeister im CO2 sparen«, »Koalition kriegt die Schulden bis 2020 halbiert« oder »Deutschland erreicht im Einsatz erneuerbarer Energien die 50% Marke« viel mehr freuen, weil dies für die Allgemeinheit ein Gewinn wäre. »panem et circenses« (Brot und Wagenrennen/Spiele) haben schon immer schön von den wirklichen Problemen dieser Welt abgelenkt. Und wenn man dann nicht zu den »Hundertausenden« gehört die sich auf Plätzen zum Saufen, benebeln und »feiern« treffen, dann merkt man plötzlich beim Einkaufen, Spazierengehen, spielen mit dem Kind, auf der Terrasse sitzen, Fahrrad fahren, ins Schwimmbad gehen oder einfach nur aus dem Fenster schauen, dass da doch ganz schön viele Leute einfach nicht in die Glotze gucken sondern eben schönere Dinge tun. Das kann der gemeine Fußballfan aber nicht verstehen, er sieht es ja nicht, liest eventuell nur in der Bildzeitung von Menschen die die WM nicht gucken und wundert sich, ob seines begrenzten Tellers während des Drogenkonsums (Public Viewing).

Deutsche Kirche in London Poplar
Die letzten Tage lief ich öfter an dieser deutschen Kirche vorbei und las immer wieder den Namen und das Gründungsdatum und musste dabei daran denken wie behämmert in Deutschland oft gegen Anglizismen gewettert wird. Natürlich ist nicht alles immer toll, aber was haben wohl die Anwohner dieser Kirche im 18. Jahrhundert gedacht: »Wieso schreiben die jetzt nicht founded oder established ?« ;o)
Immer wieder spannend wie wenig Katzen doch Angst vor Höhe haben. Als ich sie fotografiert habe ist sie nach rechts über den schmalen Grat zu einer anderen Mauer gelaufen um dort in einen Nachbarhof zu springen.
Wie die größten Öl fördernden Gesellschaften bekannt gaben, wird bald auf das Tiefseebohren verzichtet werden können, da der Gehalt von Öl im Golf von Mexiko langsam in den Bereich der wirtschaftlichen Gewinnung von Öl aus Wasser kommt. Erste Probeläufe waren Erfolg versprechend und die Aktien der beteiligten Unternehmen stiegen um mehrere Punkte. Laut eines Pressesprechers wird es keine Auswirkungen auf die Tierwelt haben, leben doch bald sowieso keine mehr dort.
Gestern Abend lag ich früh im Bett um mal in Ruhe auszuschlafen, da es heute um 3:45 wieder nach London zur Arbeit ging. Irgendwie haben dann um ca. 23 Uhr draussen irgendwelche Leute einen Autokorso veranstaltet. Komische Zeit für eine Hochzeit. Sicherlich irgendwelche Leute mit Migrationshintergrund!
Gestern Abend lief ich schon an diesem Lieferwagen vorbei, und heute Morgen dann wieder. Ein Kumpel von mir ist Fusseltuner und ich glaube er wird Tränen in den Augen haben, da so etwas vom deutschen TÜV bestimmt nie abgenommen werden würde ;o)
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Fusseltuning Lieferwagen in England mit einem wirren langen Heckspoiler
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Fusseltuning Lieferwagen in England mit einem wirren langen Heckspoiler
http://www.fusseltuning.de/
… kann man was erleben.
Brief vom Housekeeping
Vielleicht wird es ja besser
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Diese Bilder sind so bezeichnend. Ein Ölkonzern und unsere eigene unsägliche Sucht nach Fortgewegung im Geschwindigkeitsrausch sind schuld. Ich könnte heulen.
Herrlich, der Hinweis was im Falle eines Feuers in meinem aktuellen Hotel getan werden muss.

Feuern Sie Anweisung, so started die Anleitung was im Falle eines Feuers gemacht werden soll
Manno, wieso liest das nicht mal jemand zur Kontrolle bevor das gedruckt wird?
Ich gebe es zu, Wir haben sogar eine echte Zeitung zu Hause. Die wird Morgens in den Briefkasten gesteckt und ab und zu ist der Lokalteil sogar nützlich. Aber bei solchen Beiträgen wie dem heutigen auf der letzten Seite rechts unten, frage ich mich dann, wie man das noch irgendwie unterbieten kann. Unter der Überschrift “Deutschland-Fan” wird Justin Bieber neben der Info, dass er gerade auf Tour ist, dafür gelobt, dass er akzentfrei auf deutsch von eins bis zehn zählen kann, weil sein Ururopa wohl Deutscher war. Toll.
Die griechische Regierung informiert aktuell unter ihrer berliner Botschaftseite. Falls das demnächst wieder mit anderem Inhalt gefüllt ist: im Folgenden noch ein Screenshot zum Erinnern
Continue reading ‘Griechische Wirtschaft – offizielle Info’
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