Die Geschichte vom einsamen Männlein das gerne Gegrilltes aß

Heute schreibe ich Euch eine fast frei erfundene Geschichte eines kleines Männleins, das sich gerne bei Google selbst sucht.

Dieses Männlein besuchte also meine Offene Hose, in der ich auf die frei zugängliche und genau für solche Dienste zugeschnittene API Suche von Facebook zugreife und stellte eine Suchanfrage. Nennen wir dieses Männlein der Einfachheit halber Artwel. Bis vor wenigen Tagen hatte ich noch eine kleine Suchhistorie über den Suchergebnissen, die den vorherigen Nutzern zeigte was die Leute so suchten. Recht selten waren volle Namen darunter, meist eher Anfragen nach Anderem. Eine Anfrage bei Google zum Beispiel bei den indizierten Seiten zeigt, dass die NPD ganz vorne liegt (zur Zeit). Für mich ein Zeichen, dass sich die Netzgemeinde kritisch z.B. mit dieser Partei auseinander setzt.

Artwels egozentrisches Weltbild und vermutlich vergessene Einnahme von Psychopharmaka führte dann dazu, dass dieser sich auch bei Google sucht und das sperrangelweit offen stehende Profil von sich selbst, bei Suchmaschinen findet. Natürlich auch bei der Offenen Hose.

Leider hat Artwel dann vergessen, dass es eben nicht der einzige mit diesem Namen ist und selbst diese Daten Facebook zur Verfügung gestellt hat und jetzt gefunden wird. Artwel schrieb mich also an und drohte mich zu Grillen, dass er wüsste wie meine Anschrift wäre (wie schwer, das steht im Impressum) und dass er mehrere Sammelklagen anstrengen würde. Sind Sammelklagen eigentlich Zeichen für multiple Persönlichkeiten?

Dass Artwel auch immer von sich auf andere schließt und mir droht, dass ich bald keine Freunde mehr hätte, erwähne ich jetzt nur nebenbei.

Er hat im übrigen auch eine eigene Netcommunity, die muss aber besonders klein, oder irgendwie sehr verschlossen sein, ich wüsste nicht, wer mit Artwel nur ein bisschen spielen wollte.

Artwel hat auch noch nicht verstanden, dass er sich bei Facebook ja selbst angemeldet und einiges geschrieben hat, das ihm jetzt wohl peinlich ist. Dass er aber die AGBs dieser Datenkrake nicht durchgelesen hatte, ist nicht meine Schuld.

Mittlerweile täglich schreiben mich Benutzer von Offene Hose an. Viele davon freuen sich, wenn ich ihnen erkläre, was ich da mache. Die meisten verstehen, wieso sie gefunden werden, und sehen ein, dass diese Anfragen bald wieder verschwinden. Artwel gehört aber zu den lernresistenten Personen. In ihrem fanatischen geifern, vergessen sie Luft zu holen und leiden an chronischem Sauerstoffmangel.

Wer sich bei Facebook noch nie angemeldet hatte, wird bei Offene Hose sowieso nicht gefunden. Und wer sein Profil abdichtet, verschwindet irgendwann aus dem Suchmaschinen Index.

Mal gespannt wie weit Artwel es noch treibt. Sicherlich werde ich noch einige schöne Minuten beim Lesen meiner E-Mails verbringen.

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