Kategorien
Gedanken

Chinaimporte, oder wie sich Verbraucher selbst den Arbeitsplatz rauben

Kleidung, Spielzeug, Hardware, Software, Musik, Elektronik oder auch Nahrungsmittel. Alles muss billig sein. Alles darf nichts kosten. Vieles davon am besten noch frei zur Verfügung in irgend einer Tauschbörse. So ist das Leben wunderbar. Wenn dann aber der Arbeitgeber in Deutschland plötzlich keine Kunden mehr hat, weil das hier produzierte eben nicht mit dem billig in Asien produzierten mithalten kann – die Qualität kann dabei sicherlich genauso gut sein – lassenw ir aussen vor. Nur unter welchen Bedingungen? Die Leute dort verdienen Hungerlöhne, die Umweltvorschriften sind unter aller Sau und es wird auf Kosten von deren Gesundheit und Umwelt, für uns produziert. Im engeren Sinne ist das Kollonialismus pur.