Wir haben es getan. Nach 34 Jahren besitzen ich und meine Familie kein Auto mehr.
Kein Auto zu haben ist eine unglaubliche Befreiung.
Ab jetzt müssen wir nicht mehr auf absurde unnötige Aktivitäten wie die Folgenden achten:
Versicherung
Steuer
Inspektionen
Reinigen
Parken
Tanken
Reifenwechsel
TÜV
Garantie
Platzverschwendung
Alles nicht mehr nötig.
Dazu unglaublich befreiend, weil mensch als kleines Teil etwas gegen den Klimawandel tun kann.
Bevor unnötige Kommentare kommen: Frau fährt täglich knapp 40km Rad und nur bei starkem Regen oder Glatteis Zug (dauert übrigens genauso lang wie mit dem Rad)
Prius 4 2016
Der Prius war toll und der Verbrauch erträglich. Dennoch ein Verbrenner. Braucht heute niemand mehr.
In Zukunft sehe ich dies nur noch als Radfahrer.
Stau von der AutobahnbrückeStau bei RegenAutofahren ist Hölle
Das Leben ist zu schön und kurz um es in Blechkisten bei der Parkplatzsuche zu verbringen. Einkaufen auch nur noch mit dem Fahrrad. Und die Waschmaschine oder Werkbank wird geliefert.
Rad im GrünenMit Anhänger EinkaufenFahrrad fahren ist schön
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in Zukunft Autos aus den Städten schaffen werden und Menschen andere Mobilitätskonzepte nutzen können. Die Zeit der individuellen Kurzstrecke mit dem Stehzeug Auto ist vorbei.
I remember when I created web pages in 1998. With the release of IE4 at that time, it brought a lot of new features and these offered some weird options. We were happy, we were lucky, but for what price?
I’m not sure if I want this. We will have more and more animations and less content. I don’t want to see the repeating animation instead of the content. Maybe funny the first 10 times, but getting boring when you click around for information. Then an even 500ms animation can get useless spent times. And that was, why the page transitions also were not a breakthrough thing.
It also seems to be some kind of duplication of existing features like CSS transitions. Just currently proprietary.
Viele Leute haben mich in den letzten Monaten gefragt, was sich geändert hat, seit ich „in diesen Zeiten“ von zu Hause aus arbeite. Ehrlich gesagt hat sich für mich fast nichts geändert. Das Meiste hat sich sogar verbessert.
Softwareentwicklung ist remote Arbeit
Meine Aktivitäten rund um das Codieren und Erstellen von Anwendungen werden schon immer aus der Ferne erledigt. Selten hat man einen Server direkt neben sich stehen, oder sogar nur im selben Haus. Ich hatte in den letzten 20 Jahren Teams in den USA, Großbritannien, Indien und Bulgarien. Ich kann jetzt plötzlich nicht mehr an diese Orte reisen. Irgendwie sind Büros nicht mehr interessant, da die meisten MitarbeiterInnen mittlerweile von zu Hause aus arbeiten. Für mich, als jemanden, der immer mindestens 2-3 Tage die Woche gereist ist, eine große Veränderung.
Das Gute
Meine Familie, meine Partnerin und meine Tochter haben mich endlich 5 Tage am Nachmittag und Abend unter der Woche und am Wochenende zur Verfügung. Dies führt manchmal zu Diskussionen wie „Wann reist du wieder?„- nicht wirklich, weil sie mich reisen sehen wollen, die Frage ist eher:
„Funktioniert Dein Job wirklich fast 100% von zu Hause?“
Um ehrlich zu sein, war ich anfangs etwas kritisch, wobei ich diese Aussage mittlerweile voll und ganz unterstütze. Es gibt praktisch keinen Unterschied. Manchmal fehlt das sarkastische Lächeln oder der Wink, den man am Telefon oder in der Videokonfernez nicht sieht, aber dies kann mit Hilfe von Chats oder anderen Techniken überwunden werden.
Was hat sich geändert?
Vor Covid habe ich zumeist zwei bis drei Stunden am Tag mit Videokonferenzen und Tools verbracht. Heute verbringe ich bis zu 8 Stunden am Tag damit. Dies führt zu Situationen, in denen man persönliche Verbindungen wirklich vermisst – bei der Arbeit haben bereits Diskussionen darüber begonnen, wie wir dies anpassen und überwinden können. Die typischen Flurfunkinformationen fehlen.
Wenn man sieht, wie ein Teammitglied auf andere reagiert, der erzählt oder argumentiert, kann dies häufig die Diskussionen verkürzen. Man weiß, dass andere das Gleiche denken. Online-Meetings neigen dazu, „ein Thema tot zu diskutieren“, da oft jeder gehört werden will. Die persönliche Interaktion fehlt.
Geringere Umweltauswirkungen
Die größte Veränderung ist sicher, dass ich nicht reise und den Planeten verschmutzte. Zuvor saß ich 30 bis 40.000 km pro Jahr in Zügen. Ich reiste mit Flugzeugen um die Welt, nach Indien, in die USA oder nach Osteuropa. Dies ist vollständig weggebrochen. Und ich vermisse keine dieser Stunden am Gate, Rollfeld oder Bahnhof. Sicher, ich habe großartige Orte für Essen oder Anderes auf der ganzen Welt gefunden. Cafés oder Orte, an denen ich Dinge kaufen kann. Jetzt tendiere ich dazu, lokaler zu werden. Ich hoffe, dass ich das für die Zukunft sichern kann. Ein großer Anfang war, dass ich seit Dezember 2019 Vegetarier geworden bin und ich versuche mich endlich, von anderen tierischen Produkten zu lösen.
Fazit
Es wird bestimmt Zeiten geben, in denen ich wieder zu Kunden reisen muss. Ich vermisse die Kontakte zu meinen FreundInnen in der Welt und in ganz Europa. Dies gab mir aber auch Zeit zum Umdenken, ob alles vor Ort sein muss. Die Zeit früher in Zügen, Taxis und Flugzeugen, ist jetzt viel produktiver genutzt. Das Programmieren, das Dokumentieren von Dingen und das Diskutieren über Architekturen können problemlos in Tools wie Teams für die Zusammenarbeit durchgeführt werden. Man braucht nur funktionierende Teams, und die habe ich.
Liebe Artikeldrücker, gerne dürft ihr hier einen Artikel unterbringen. Ihr müsst dazu nur 59.000€ überweisen und bekommt dafür die Domain polente.org plus den gesamten Weblog überschrieben. Wenn das Angebot nichts für euch ist, schreibt mich einfach nicht mehr an. OK? Eure E-Mails sind seit 17 Jahren nicht besser geworden. Aus Gründen.
Einige meiner DE Domainen sind leider nicht mehr mit Inhalt versehen, dennoch behalte ich sie, da sie gefallen. Dass sich gerade wieder reihenweise Leute melden die diese „geschenkt“ bekommen wollen, macht mich echt stutzig und auch wütend. Klar kann man es mal versuchen, dass die Dinger mich aber teilweise seit Jahren Registrierungsgebühr kosten, scheint den Schnorrern auch nicht klar.
Ich würde nicht mal zu viel verlangen. Nur zu verschenken habe ich nix.
Wenn etwa eine entfernte digitale Operation Vorrang in Sachen Schnelligkeit und Zuverlässigkeit benötige, sei dies wichtiger als eine Bibelschau auf YouTube
Kann dem mal einer den „Datenautobahnführerschein“ abnehmen? Der muss wieder betrunken gewesen sein!
Wie kann der sich anmaßen was wichtig und was unwichtig ist? Um mal beim Autovergleich zu bleiben, wer immer mit Blaulicht auf der linken Spur unterwegs ist, ob drinnen, oder begleitet, der muss wohl irgendwann so denken. Oettingers Forderungen werden immer absurder.
Glaubt man den Webmastertools wird Google bald mobile first in den Suchergebnissen besser bewerten. Unter anderem um die mobile freundlichen Seiten eben zu bevorzugen. Nutzer können dann viel einfacher Inhalte zwischen Geräten austauschen. Mich nervt immer, wenn ich mir eine m.example.org Seite zum Desktop schicke und dann im schlimmsten Fall nur weg geleitet werde und auf dem Desktop nichts nachvollziehen kann.