Kategorie: Gedanken

Wenn ich mal beginne nachzudenken

  • Gemeinsam gegen Hass und für eine starke Mitte

    Es ist wichtig zu verstehen, warum Faschismus, Rassismus und ähnliche extremistische Ideologien nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch gesellschaftlich schädlich sind. Sie bauen auf der Angst vor dem „Anderen“ auf, fördern Ungleichheit und untergraben die Grundwerte von Freiheit und Gleichheit, auf denen unsere Gesellschaft basiert. Sie bieten einfache Lösungen für komplexe Probleme an, die in Wirklichkeit nur die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößern und die soziale Ungleichheit verschärfen.

    Zum Glück zeigt die starke Präsenz der Demonstrationen gegen diese Gruppierungen, dass die Mehrheit der Deutschen immer noch eine gesunde Mitte darstellt, die für Vielfalt, Toleranz und Gleichheit steht. Diese Mehrheit erkennt den Wert von Zusammenarbeit, Respekt und einer offenen Gesellschaft. Doch leider finden die einfachen, aber irreführenden Geschichten von Parteien wie der AfD, und zuweilen auch konservativeren Parteien wie CDU und CSU, Gehör bei denen, die nach einfachen Antworten suchen.

    Ein Kernproblem dabei ist, dass viele nicht erkennen, wie Politik, die auf Populismus und dem Schüren von Ängsten basiert, letztendlich dazu dient, die Reichen noch reicher zu machen, während die breite Masse zurückbleibt. Die Wahrheit ist, dass die meisten von uns eher in den sozialen Sicherungssystemen wie dem Bürgergeld landen würden, als dass wir zu Millionären werden. Die realistische Perspektive auf unsere wirtschaftliche Zukunft und soziale Sicherheit liegt in einer Politik, die Chancengleichheit fördert, und nicht in einer, die leere Versprechungen macht und Spaltungen vertieft.

    In meinem Job und als jemand, der im Herzen ein Gestalter von digitalen Welten ist, sehe ich die Rolle der Technologie und digitalen Kommunikation als entscheidend an, um Aufklärung zu betreiben und Menschen zusammenzubringen. Wir müssen die digitalen Plattformen nutzen, um wahre, konstruktive und inklusive Geschichten zu erzählen, die die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln und die Werte von Gleichheit, Toleranz und Zusammenarbeit fördern.

    Lasst uns also gemeinsam für eine Gesellschaft eintreten, die frei von Hass und Intoleranz ist, und die stattdessen auf Respekt, Verständnis und Solidarität aufbaut. Die Demonstrationen in unseren Straßen sind ein kraftvolles Zeichen dafür, dass wir viele sind, und dass wir zusammen stark sind. Es ist unsere Verantwortung, diese Bewegung nicht nur auf der Straße, sondern auch in der digitalen Welt fortzuführen, um eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.

  • Eine Geschichte mit oder ohne glücklichem Ende

    In einer Zeit, in der Reichtum und Einfluss die Welt zu beherrschen schienen, wurden alle MilliardärInnen plötzlich mit einer erschreckenden Botschaft konfrontiert: „Das Ende der Welt ist da. Es ist Zeit, in den Weltuntergangsbunker zu gehen.“ Diese Worte ließen sie erstarren, aber nicht aus Furcht – sie hatten dieses Szenario bereits erwartet und waren darauf vorbereitet.

    Ohne zu zögern, sammelten sie ihre Familien und Liebsten und zogen sich in ihre luxuriösen Bunker zurück, komplett abgeschottet von der Außenwelt. Diese Bunker waren Festungen der Sicherheit, aber auch des Isolationismus. In ihren selbstgeschaffenen Zufluchtsorten verbrachten sie zwei Jahrzehnte, abgeschnitten von jedem Kontakt zur Außenwelt, in der Überzeugung, dass sie die einzigen Überlebenden einer globalen Katastrophe wären.

    Doch als sie nach 20 Jahren wieder an die Oberfläche kamen, fanden sie eine Welt vor, die sich grundlegend verändert hatte – zum Besseren. Die Luft war rein und frisch, die Menschen lächelten und schienen in Harmonie zu leben. Verwirrt und neugierig fragten sie die erste Person, die sie trafen, nach der Natur der Katastrophe, die sie vermutet hatten.

    Die Antwort kam prompt und unerwartet: „SIE SIND ENTKOMMEN!!!“ Mit diesen Worten offenbarte sich die Ironie ihres Schicksals. In ihrer Abwesenheit hatte sich die Welt ohne die Einflussnahme der Superreichen erholt und geheilt. Sie, die einst als Bewahrer des Fortschritts und der Zivilisation galten, waren in Wahrheit die Katalysatoren der Probleme gewesen, von denen sich die Welt nun erholt hatte.

    Diese Erkenntnis war für die MilliardärInnen sowohl schockierend als auch demütigend. Sie mussten nun in einer Welt zurechtkommen, die sie nicht mehr brauchte, eine Welt, die ohne ihre Macht und ihren Einfluss gedeiht hatte. Ihre Rückkehr markierte nicht den Beginn einer neuen Ära, sondern das Ende einer alten, in der Reichtum und Macht nicht mehr die Hauptrollen spielten.

  • Menschlichkeit im Mittelpunkt: Neue Ansätze bei Interviews in der Frontend-Technologie

    Nach mehr als 15 Jahren Erfahrung im Interviewen von Kandidaten im Bereich Frontend-Technologie, habe ich einige wertvolle Einsichten gewonnen. Heute möchte ich mit euch teilen, wie sich meine Herangehensweise an Interviews radikal verändert hat.

    Früher habe ich mich auf technische Herausforderungen und Programmieraufgaben konzentriert. Im Nachhinein sehe ich, dass diese Methoden oft mehr Druck als Klarheit schufen, sowohl für die sich bewerberbenden als auch für mich. Ein einfaches, offenes Gespräch hätte in vielen Fällen ausgereicht, um die Eignung zu beurteilen.

    Jetzt setze ich auf einen menschlicheren Ansatz. Ich lese die Lebensläufe der BewerberInnen gründlich durch und stelle Fragen, die mir ein besseres Bild von ihnen als Person und als potenziellem Teammitglied geben:

    • Wie bleibst du bei den neuesten Trends in der Frontend-Technologie am Ball?
    • Erzähl mir von einem Projekt, das dich besonders begeistert hat.
    • Wie gehst du mit Herausforderungen bei der Teamarbeit um?
    • Beschreibe eine Situation, in der du kreativ denken musstest, um ein technisches Problem zu lösen.

    Ich vermeide Fragen, die wenig über die tatsächliche Arbeitsweise aussagen. Stattdessen versuche ich, durch das Gespräch herauszufinden, wie gut KandidatInnen ins Team passen würden und wie diese zu unserer Unternehmenskultur beitragen.

    Mein Ratschlag: Seid als Interviewer empathisch und menschlich. Lasst euer Unternehmen im besten Licht erscheinen und zieht so die passenden Talente an. So schafft ihr nicht nur eine positivere Atmosphäre im Interview, sondern macht den gesamten Prozess effektiver und angenehmer.

    Die Einstellungen der letzten Jahre zeigen mir auch den Erfolg. Wir haben Menschen gewonnen, die perfekt ins Team passen.

    Freue mich auf eure Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema!


  • Gänse- und Entenstopfleber – in Deutschland verboten in Frankreich wird munter weiter gequält

    Es hat mich tief getroffen und entsetzt zu erfahren, dass es immer noch Restaurants gibt, die so eine abscheuliche „Delikatesse“ servieren, für die unschuldige Gänse und Enten grausam leiden und krank gemacht werden, nur um einige Menschen kurzzeitig zu erfreuen.

    Jeder, der solche Restaurants besucht und unterstützt, trägt meiner Meinung nach direkt zur Fortsetzung dieses unerträglichen Tierleids bei, das weit über das kurze, schmerzvolle Ende dieser Tiere hinausgeht.

    Und dann zu denken, dass all diese Praktiken von der EU nicht als Verstoß gegen Tierrechte betrachtet werden, bricht mir das Herz. Vor allem, wenn man an all die anderen grausamen Praktiken denkt, wie Kastenstände, Vergasung, Schreddern und die Trennung von Kuhmüttern von ihren Kälbern, ganz zu schweigen von den enormen CO2-Emissionen durch die Tierhaltung. Es ist einfach zu viel zum Ertragen.

  • Preisverfall bei Häusern

    Wer unbedingt in Randlagen ohne vernünftigen ÖPNV und Bahnanbindung ältere Bestandsimmobilien überteuert kauft, wird gerade massiv von der Realität eingeholt. Eigentum verpflichtet, und wer sich nicht selbst verpflichtet, hat halt einen massiven Wertverlust oder muss zusätzlich kräftig investieren, um überhaupt noch halbwegs, die zum Glück immer weiter steigenden fossilen Heizkosten, bedienen zu können.

    Das ist kein Zufall, sondern war schon seit Jahren klar, ich kann mich erinnern, dass ich seit Jahren Wärmepumpen als die beste Option sehe.

    Die Energiewende muss wie die Verkehrswende so schnell wie möglich passieren, ansonsten haben unsere Kinder keinen lebenswerten Planeten mehr.

  • Testbeitrag – Social Media Test

    Ich habe hier keine Analytics Tools installiert. Kann aber anhand der Log Files sehen wie viele Leute diesen Beitrag aufrufen.

    Wenn ihr also von Mastodon hierher gekommen seid, sehe ich das. Von anderen Seiten, wie Google auch.

    Falls ihr mögt schreibt irgendwas als Kommentar, z.B. wie ihr hierher gefunden habt, die Kommentare werden nach 4 Wochen deaktiviert.

  • Was ist Rassismus?

    Weil es viele einfach nicht wissen.

    Rassismus ist eine Art von Vorurteil oder Diskriminierung, die sich auf die ethnische Herkunft einer Person bezieht. Wenn jemand rassistisch ist, behandelt er andere Menschen schlechter, nur weil sie einer bestimmten ethnischen Gruppe angehören. Das kann sich in vielen verschiedenen Formen zeigen: durch beleidigende Worte, ungerechte Behandlung oder sogar Gewalt.

    Zum Beispiel könnte jemand, der rassistisch ist, glauben, dass Menschen einer bestimmten Ethnie weniger intelligent oder weniger fähig sind als Menschen einer anderen Ethnie. Diese Ansicht kann dazu führen, dass der rassistische Mensch anderen Menschen bestimmte Chancen im Leben vorenthält, wie einen Job oder einen Platz in der Schule, nur aufgrund ihrer Ethnie.

    Rassismus ist nicht nur ein Problem für die Personen, die direkt davon betroffen sind. Er schadet der gesamten Gesellschaft, indem er Spannungen und Konflikte schafft und Menschen daran hindert, ihr volles Potential auszuschöpfen.

    Es ist wichtig, sich gegen Rassismus einzusetzen und für eine gleichberechtigte und gerechte Gesellschaft zu kämpfen, in der jeder die gleichen Chancen hat, unabhängig von seiner ethnischen Herkunft.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

  • Typischer Dialog den wir Veganer führen

    Veganer: Schau mal, wissenschaftliche Studien die zeigen, dass Tiere essen, deren Produkte ausbeuten, Benzin verbrennen, jetzt noch Häuser mit Gasheizung kaufen, in Urlaub fliegen und Wasser in Plastikflaschen kaufen, auf Autobahnen rasen, etc dem Überleben der Menschheit und wahrscheinlich 80% der Wirbeltiere und Insekten abträglich* ist.

    Antwort: Viele Wege führen nach Rom: Jeder wählt seinen Weg!

    Veganer: Finger in die Ohren, Augen zu und ganz laut „lalala“ rufen ist kein Weg!

    *Scheiße

  • Online Zähler der den Massenmord dokumentiert

    Der folgende Zähler dokumentiert, dass wir jedes Jahr über 70 Milliarden (Andere Quellen nennen mittlerweile 90 Milliarden) sogenannte Nutztiere und andere Lebewesen töten um sie zu essen oder ihre Produkte zu verbrauchen. Es ist erschreckend. Vor allem, wenn dir dann noch bewusst wird, dass wir es dennoch nicht schaffen 8 Milliarden Menschen zu ernähren, nur weil wir vorher diese Tiere massiv durchfüttern müssen. Wir müssen auf pflanzliche Nahrung umstellen. Sofort, keine Ausreden mehr.

    https://www.careelite.de/live-online-zaehler-getoetete-tiere/

    Tabelle die anzeigt wie viele Tiere getötet wurden während du die Seite besuchst. Screenshot Wilder Fisch 2,396,087 Fische (wild) Hühner 151,107 Hühner Fisch aus Zucht 93,867 Fische (Zucht) Ente 7,133 Enten Schweine 3,586 Schweine Kaninchen 2,894 Kaninchen Gans 1,697 Gänse Truthähne 1,527 Truthähne Schafe 1,326 Schafe Ziegen 1,083 Ziegen Rind 738 Rinder Maus 174 Nagetiere Vögel 147 Vögel Büffel 64 Büffel Hunde 40 Hunde Pferde 12 Pferde Katzen 10 Katzen test 8 Esel test 8 Kamele
  • Die langsame Erwärmung: Wie die Klimakrise unseren Planeten bedroht

    Es gibt etwas Fieses an der Erderwärmung: Sie folgt keinem geraden Pfad. Vielmehr ist sie ein stetiges und beständiges Fortschreiten, das unsere Welt in einer Art und Weise verändert, die oft schwer zu erkennen und zu verstehen ist.

    Die Klimakrise, die wir heute erleben, ist kein plötzliches Ereignis. Sie ist nicht so geradlinig wie eine deutsche Beamtenkarriere, die klar definierte Wege und Ziele hat. Die Klimakrise ist ein schleichender Prozess, der sich über Jahre und Jahrzehnte erstreckt. Ja, es hat schon immer „Hundstage“ gegeben. Hitzeperioden sind nichts Neues und haben Teil unseres Lebens auf der Erde ausgemacht.

    Doch die persönliche Erinnerung an früher erlebte Zeiten ist typischerweise eher schemenhaft und ungefähr als analytisch. Sie kann uns in die Irre führen, indem sie uns glauben lässt, dass alles so ist, wie es immer war. Aber die empirische Datenerhebung über all die Jahre zeigt uns die Deutlichkeit der Veränderung. Sie zeichnet ein klares Bild: Die Temperaturen steigen, die Meere werden wärmer, Gletscher schmelzen, Arten sterben aus, und extreme Wetterereignisse werden häufiger und intensiver.

    Wir sind der Frosch in einem langsam aufkochenden Topf, der aktuell noch gut damit leben kann, dass das Kochwasser allmählich wärmer wird. Wir passen uns an, machen weiter, ohne uns allzu viele Gedanken zu machen, wohin das führen wird. Weil das unsere Wohligkeit stören würde. Die unbequeme Wahrheit der Klimakrise ist etwas, das wir lieber vermeiden, ignorieren oder leugnen, weil sie unsere komfortablen Lebensweisen in Frage stellt.

    Das ist jedoch eine gefährliche Strategie. Denn wenn wir nicht handeln, wenn wir nicht unsere Gewohnheiten ändern und nicht danach streben, nachhaltigere und umweltfreundlichere Wege einzuschlagen, könnten wir eines Tages aufwachen und feststellen, dass das Wasser zu heiß zum Überleben ist.

    Die Klimakrise erfordert unser aller Aufmerksamkeit und Engagement. Sie erfordert mutige Entscheidungen und ein Umdenken in vielen Aspekten unseres Lebens. Zur Not wählen wir sogar Faschisten, um uns diese Wohligkeit zu bewahren. Doch wir müssen uns fragen, was der Preis dafür ist. Welche Welt hinterlassen wir unseren Kindern und Enkeln, wenn wir nichts tun, um diese Krise zu bewältigen?

    Lasst uns das Bewusstsein für die Klimakrise schärfen, lasst uns unser Handeln überdenken und lasst uns gemeinsam handeln, um unseren Planeten für künftige Generationen zu erhalten.

  • Freiheit ohne Widerspruch

    Was viele heute Freiheit nennen, ist in Wirklichkeit nur der Wunsch, ohne Widerspruch egoistisch zu sein.