Kategorie: Gedanken

Wenn ich mal beginne nachzudenken

  • Wir haben es verkackt

    Das Perm-Massenaussterben war ein laues Lüftchen gegen uns

    Feuer frei: CO2 im Turbo-Modus

    Vor knapp 250 Millionen Jahren („Great Dying“) hat ein CO2 Schub über 50.000 Jahre hinweg etwa 70% der Land- und 94% der Meereslebewesen hinweggerafft, quasi der Endgegner für das Leben auf Erden.

    Heute? Haben wir das doppelte Tempo hinbekommen: in NICHT einmal 300 Jahren! Wir spritzen CO2 aus Schornsteinen, SUV Endrohren und Güllegruben und lachen höhnisch, während wir dem nächsten großen Hitzekollaps zuschauen.

    Dem Planeten ist es wumpe, außer Spesen nichts gewesen

    In 5 Millionen Jahren baut die Natur neue Spezies und was bleibt von uns? Richtig: ein Mahnmal für selbstverschuldetes Aussterben. Ob die dann klüger sind?

    Politiker-Show

    Wunder, Hass und Systemversagen

    Die CxU und die ehem. Arbeiterpartei beten inbrünstig für ein christliches Wunder.

    Die gesichert rechtsextreme AFD wünscht uns allen vergnügt den Hungertod. Denn nur wenn Menschen meinen es geht ihnen schlecht, werden diese gewählt.

    Frau Merkel würde sagen: „Wir schaffen das … kaputt geredet“. Aber hey, Appelle helfen nicht, wenn die Luft schon brennt.

    Unsere Kinder als Klimarebellen? Fehlanzeige!

    Wir geben den Kids all das mit:

    Flugreisen im Kolonialstil? Check.

    Wurst, Schnitzel, Steak aus Tierkörpern? Klar.

    Fette SUVs statt ÖPNV – weil das ja nur was für „die da unten“ ist.

    Fakt: Die Generation „Ich, geil, jetzt“ (nach 1920 geboren) denkt nicht mal drüber nach, dass ihre Kinder das bezahlen, mit kaputter Demokratie, Artenvielfalt und „ja gleich“.

    Trutzburgen für die Reichen – und wir?

    Ein paar Milliardäre bunkern sich in Luxus Bunkern. Aber ob das Leben genannt werden kann? Wohl eher „Überleben“, ohne Freude, ohne Routinen, ohne lebendige Welt. Und der Mars Traum? Träum weiter. Wenn wir auf Erde scheitern, wird Mars ein hyper-teures Resort Debakel.

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  • „Biodeutsche Obergrenze“ – Wenn CDU-Politik plötzlich AfD-Niveau erreicht

    1. Provokation aus dem eigenen Lager

    Karin Prien (CDU), Bundes?Bildungsministerin, bezeichnet das Konzept einer Obergrenze für Kinder mit Migrationshintergrund an Schulen als „denkbares Modell“: ohne Scham, ohne Zwischentöne. Sie nennt 30–40% als mögliche Grenze, verweist auf kanadische Pisa-Erfolge und dänische Ghetto-Politik. Aber können wir einem Bundes­bildungsminister wirklich erlauben, so offen rassistische Quoten zu diskutieren?

    2. Bildungsdiversität killen, mit guten Mienen

    Prien rechtfertigt es mit: „Wir müssen Deutsch können, wenn wir in die Schule kommen.“ Sprachtests für Vierjährige sollen Pflicht werden, und Fördermaßnahmen erst nach Diagnose. Sprache ist wichtig – aber wenn Herkunft zur Hürde wird, ist das rassistisch. Prien verpackt es als „Chancengleichheit“, doch bei genauerem Hinsehen wird klar: Sie will Ungleichheit institutionalisiert: so wie die AfD, nur mit CDU?Absender.

    3. Gesamtschulen vs. Privilegenschulen

    Das Ziel: Gymnasien in Hoch­status?Bezirken bleiben „rein“, weil dort die Deutschquote schon natürlicherweise hoch ist. Gleichzeitig werden Gesamtschulen mit hohem Migrantenanteil bekämpft. SchülerInnen in städtischen Brennpunkten werden so zur Randgruppe. Bildung wird zum Privileg und Privileg wird zur Ausbildungskette für Exklusivität.

    4. Privilegierte Weiße entziehen sich, andere kommen

    In Ghetto?Schulen, weit weg von alten weißen Männern mit ihren Privilegien, wächst eine neue Generation. Aber Prien sorgt dafür, dass ihnen die Türen verschlossen bleiben: Sie definiert, wer dazugehören darf. Eine fatale Spaltung: nicht von außen durch Extremisten, sondern von innen durch politisch verpflichtete Exklusion.

    5. CDU-Rassismus als neue Normalität?

    Was sich hier abspielt, ist mehr als politische Debatte: Es ist ein Rutsch in den rechten Sumpf. CDU?Politiker*Innen schieben das Thema Quota?Debatte vor, als sei sie harmlos – obwohl sie strukturell diskriminiert. Was morgen? „Nur Biodeutsche“ in Gymnasien? Eine Abschreckung für alle, die nicht rein genug sind?

    6. Was tun?

    • Aufstehen & mobilisieren: Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen müssen protestieren – laut und öffentlich.
    • Juristische Mittel ergreifen: Das Grundgesetz verbietet jede Form von rassistischer Diskriminierung. Diese Politik muss einklagbar gemacht werden.
    • Unser Bildungssystem verteidigen: Gesamtschulen sind Chance – nicht Versagen. Sie brauchen Ressourcen, nicht Ausgrenzung.
    • CDU zur Verantwortung ziehen: Wenn selbst eine vermeintlich gemäßigte Partei Forderungen dieser Art erhebt, müssen sich WählerInnen fragen: Wen wählen wir eigentlich?

    Fazit

    Karin Prien bringt nun jenes Gift mit aus dem AfD-Umfeld – versteckt im „denkbaren Modell“. Es ist nicht mehr weit bis zum „nur Biodeutsche an Schulen“-Ritual. Die Demokratie darf nicht zulassen, dass Exklusion und rassistische Quote Teil der offiziellen Politik wird. Jeder mit Empathie und Verstand muss jetzt laut sein: für Vielfalt, Gerechtigkeit und echte Chancengleichheit.

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  • Der „schöne Sommertag“ ist vorbei, wer’s jetzt noch leugnet, ist entweder ignorant oder… na ja

    Willkommen im heißesten Sommer unseres Lebens, dem kältesten vom Rest

    Wenn selbst der ZDF-Meteorologe Özden Terli nicht mehr von „Wetter“ spricht, sondern von einem „epochalen Umbruch“, dann sollten auch die letzten GrillmeisterInnen am See mal kurz innehalten.

    Juni 2025: Rheinland-Pfalz meldet über zehn Tage jenseits der 30°C. Magdeburg ist heute im Sommer 6 Grad wärmer als in den 1960ern. Und trotzdem murmeln einige noch gemütlich: „Ach, das ist doch einfach ein schöner Sommertag.“

    Fakten, für alle, die es immer noch nicht glauben wollen

    • In Rheinland-Pfalz stieg die Durchschnittstemperatur seit 1881 um 1,7°C.
    • Die Zahl der Hitzetage hat sich bundesweit seit den 1950ern verfünffacht.
    • Pflanzen und Tiere? Kommen mit dem Tempo der Erwärmung nicht mehr mit.
    • Der Sommer 2025 ist kein Ausreißer, sondern ein klarer Trend.

    Aber hey, bitte sagen Sie nicht wieder: „Früher war’s auch heiß.“ Nein. Früher war’s mal heiß. Heute ist’s normal.

    Die sarkastische Wahrheit, für alle Realitätsverweigerer

    1. „Aber früher war Sommer auch heiß…“

    Ja. Früher war auch Atmen gesünder. Heute haben wir Feinstaub, Tigermücken und tropische Nächte. Aber wenn Ihnen 36,5°C im Schatten ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Glückwunsch. Willkommen im Thermomix des Anthropozäns.

    2. Die Unbelehrbaren

    Wer trotz aller Fakten noch mit „ist doch Wetter“ argumentiert, sollte konsequent sein: auch beim nächsten Sturm bitte keine Versicherung mehr anrufen. Ist ja nur Wetter.

    3. Kipppunkte? Nie gehört?

    Dann wird’s Zeit. Wir rasen über sie hinweg wie ein SUV auf der Busspur. Wer jetzt noch mit „man kann ja eh nichts machen“ wedelt, hat entweder resigniert oder nie verstanden, worum es geht.

    Fazit: Kein Platz mehr für Ausreden

    Wir wissen, was passiert. Wir sehen es. Jeden Tag. Und wer trotzdem weiter die Augen verschließt, zeigt nicht nur Ignoranz, sondern gefährdet aktiv Mensch, Tier und Umwelt.

    Also bitte: Weniger leugnen, mehr handeln. Für die paar Grad, die uns noch bleiben.

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  • Europa brutzelt – aber schuld sind ja nicht Verkehr, Heizung, Fliegen oder Fleisch

    Hitzerekorde überall, ziemlich überraschend

    Europa schwitzt: Temperaturen von über 40°C in Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, in Lissabon gar bis zu 42°C. Und das ist erst der Anfang einer Saison, die wahrscheinlich ganze Jahrzehnte an Hitzerekorden vor sich hat.

    Natürlich wird das ja gar nicht vom Menschen verursacht

    Hier die entlarvende Liste, was unser Hitzedebakel NICHT ausgelöst haben kann:

    1. Verbrenner-PKW, völlig harmlos, keine CO2 Emissionen durch SUV oder Diesel, oder?
    2. Gasheizungen – putzig, dass irgendwer denkt, Heizen und Klimawandel seien verbunden.
    3. Freizeit-Flüge nach Mallorca – vollkommen unbedeutend, unser Urlaub ist klimaneutral-by-default.
    4. Fleisch- und Tierkonsum, Kuhfurz und Massentierhaltung. Pah, am Klima sind Mikroben schuld.

    Gell, das erklärt ja alles total…

    Warum wir jetzt sofort alles umstellen müssen

    1. Lebensstandard ist Luxus

    Wenn wir weitermachen wie bisher, sterben wir im Sommer. Kein Witz, Hitzetote sind heute schon Realität, in Großbritannien z.B. 570 Hitzetote zwischen 19.–22. Juni allein in England und Wales.

    2. Immer mehr Extremwetter

    Heute 40°C, morgen Überschwemmung, in ein paar Jahren Tornado, das Klima spielt Twister.

    3. Es wird nicht besser – wir sind schon viel zu spät

    Wissenschaftler warnen: Wenn wir Klimaschutz verschlafen, werden wir 2050 mit extrem-heißen Sommern leben und viele Menschen überleben sie nicht.

    4. Ganzes Jahr extreme Bedingungen

    Nicht nur Sommerhitze, auch Winter und Frühling drohen Katastrophen wie heftige Regenfluten oder Dürren. Ein Kreislauf voller Stress für Natur, Menschen und Ökosysteme.

    Wie radikal umstellen – oder wir danken uns später

    Auto ade: Elektro, Fahrrad, Bahn – Verkehr neu denken.

    Gas weg, erneuerbar her: Heizung und Wärmepumpe aus Sonne, Wind, Geothermie.

    Weniger fliegen: Urlaub in der EU per Zug.

    Weniger Fleisch: Klimafreundliches Essen, weniger Tierhaltung.

    Politik braucht Mut: Subventionen umsteuern, CO2 teuer machen, Wandel endlich ernst nehmen.

    Abschlussgedanke

    Wenn wir jetzt nicht radikal handeln, heißt es in ein paar Jahrzehnten: „Ach, wärme mich mal schnell auf, bevor der Sommer mich frittiert.“ Der Sarkasmus ist bewusst überzogen, weil die Realität es so schon ist: In ein paar Jahrzehnten könnten wir wirklich buchstäblich in der Hitze verglühen.

    Schlagzeilen wie heute zeigen: Wir müssen jetzt das Leben komplett umkrempeln. Die Frage ist: Tun wir’s oder schmoren wir weiterhin vor uns hin?

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  • Deutschland 2025: Fortschritt ist was für Feiglinge

    Die Dinosaurier regieren wieder

    Wer dachte, die CDU/CSU hätte nach 16 Jahren Merkel ihre Rolle als Fortschrittsverweigerungspartei abgelegt, irrt. Kaum zurück in der Regierungsverantwortung, klatschen sie uns 50 neue Gaskraftwerke vor den Latz. Gas ist nämlich Zukunft – in einer Welt, in der man noch Kohle im Schreibtisch bunkert und beim Wort „Wärmepumpe“ nervöse Zuckungen bekommt.

    Während der Rest der Welt sich auf den Green Deal stürzt, bastelt Deutschland an einer Renaissance fossiler Abhängigkeiten. Merz & Co. nennen es „technologieoffen“. Klingt gut, meint aber: Wir machen lieber gar nichts, bevor wir aus Versehen in eine moderne Industrie investieren.

    Wärmepumpen? Zu erfolgreich.

    Als dann noch das Gerücht die Runde machte, dass Subventionen für Wärmepumpen gestrichen werden könnten, haben alle brav gekauft, aus Angst vor der nächsten politischen Kehrtwende. So funktioniert Fortschritt in Deutschland: durch Panik, nicht durch Planung.

    Umwelt? Nur wenn’s keiner merkt.

    Und wo sind eigentlich die Erfolge der Grünen? Ach ja, irgendwo im neuen Koalitionsvertrag gestrichen wahrscheinlich unter „ferner liefen“. Klimaneutralität bis 2045 steht noch drin, aber nur, wenn man genug Gas verbrennt und CO2 einfach in die Erde presst. Nennt sich CCS. Hört sich fancy an. Ist aber im Wesentlichen eine Lizenz zum Weitermachen wie bisher.

    Gesellschaftlich am Limit

    Während oben die Gaspipeline glüht, zerlegt sich unten das soziale Gefüge. Die Reichen suchen die Schuld für ihr schlechtes Gewissen bei Geflüchteten, die Mittelschicht hasst Wärmepumpen mehr als Heizkosten, und wenn’s ganz schief läuft, wird die AfD gewählt. Ist ja auch einfacher, gegen Windräder zu pöbeln, als sich mit realer Politik auseinanderzusetzen.

    Alles war bekannt, keiner war’s

    Und wenn dann alles in Trümmern liegt, werden sie wieder sagen: „Wir haben das nicht kommen sehen.“ Die gleichen Leute, die in Talkshows mit halbgaren Anekdoten glänzen, kassieren Nebeneinkünfte und nennen es Dienst an der Demokratie. Und wehe, jemand fragt mal nach den Maskendeals von Spahn, das ist dann Majestätsbeleidigung.

    Die fünf verbotenen Wahrheiten

    • Tierprodukte ruinieren das Klima.
    • Fliegen zum Spaß ist kein Menschenrecht.
    • Der Verbrenner ist tot, nur Deutschland hat’s nicht gemerkt.
    • Bio rettet mehr als nur den eigenen Magen.
    • Lobbyismus ist keine Zukunftsstrategie.

    Aber hey, was weiß ich schon, ich hab nur Tagesschau gesehen.

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  • Vitamin B12 – Die große Umleitung

    Du brauchst Vitamin B12. Ich auch. Alle. Es ist lebenswichtig. Ohne geht nichts im Nervensystem, keine Zellteilung, keine Blutbildung. Das Problem: Pflanzen machen keins. Tiere auch nicht. Bakterien machen’s. Und die leben normalerweise im Dreck. Ja, im Ernst.

    Früher hat man das noch irgendwie aufgenommen – über ungewaschene Möhren, Brunnenwasser oder Kuhfladenkontakt. Heute ist alles klinisch rein. Gut so. Aber: auch Tiere bekommen kein natürliches B12 mehr, weil sie in sterilen Ställen aufwachsen und nicht mal mehr auf die Weide dürfen.

    Die Lösung der Industrie? B12 wird einfach übers Futter zugesetzt. Ein künstliches Supplement, direkt aus der Fabrik. Ob Schwein, Rind oder Huhn – ohne B12 im Trog gäb’s kein B12 im Schnitzel.

    Und jetzt der Witz: Menschen essen Tiere, um an B12 zu kommen, das diesen Tieren vorher zugefüttert wurde. Das ist wie Kaffee trinken, den jemand anders schon verdaut hat. Warum nicht einfach den direkten Weg gehen?

    VeganerInnen machen das längst: Tablette einwerfen, fertig. Keine Stallhaltung, kein Umweg, kein Mist.
    B12 kommt aus dem Labor – egal ob direkt oder durch den Umweg Kuh.

    Vielleicht sollten die Carnivoren das endlich mal zugeben:
    Fleisch ist auch nur ein angereicherter Supplement-Riegel.

    Wissenschaft dazu:

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  • Eine neue Ära im globalen Klimaschutz

    Chinas CO2-Emissionen sind erstmals gesunken – und das nicht aufgrund wirtschaftlicher Schwäche, sondern dank eines massiven Ausbaus erneuerbarer Energien. Im ersten Quartal 2025 verzeichnete das Land einen Rückgang der Emissionen um 1,6% im Vergleich zum Vorjahr, während die Energieproduktion weiter anstieg.

    Dieser Trend markiert einen Wendepunkt: China, lange Zeit als größter CO2-Emittent kritisiert, zeigt, dass wirtschaftliches Wachstum und Emissionsreduktion vereinbar sind. Das oft bemühte Argument „Aber China“ verliert damit an Gewicht.

    Der Ausbau erneuerbarer Energien als Schlüssel

    Chinas Fortschritte sind beeindruckend:

    Im ersten Quartal 2025 stammten 89% der neu installierten Stromkapazitäten aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Solar und Wasserkraft.

    Die installierte Kapazität erneuerbarer Energien erreichte Ende 2024 etwa 1.889 Gigawatt, ein Anstieg von 25% gegenüber dem Vorjahr.

    Die CO2-Emissionen aus der Stahl- und Zementproduktion sanken um 3% bzw. 11%, was teilweise auf den Rückgang im Bau- und Immobiliensektor zurückzuführen ist.


    Diese Entwicklungen deuten auf einen strukturellen Wandel hin, der über kurzfristige wirtschaftliche Schwankungen hinausgeht.

    Deutschland

    Klimaschutz mit angezogener Handbremse?

    Während China seine Emissionen reduziert, plant Deutschland den Bau neuer Gaskraftwerke. Die CDU/CSU-Fraktion befürwortet dies, obwohl Gaskraftwerke fossile Brennstoffe nutzen und langfristig nicht klimaneutral sind. Diese Strategie steht im Widerspruch zu den Klimazielen und wirkt rückwärtsgewandt.

    Angesichts Chinas Fortschritten wirkt das Festhalten an fossilen Energieträgern in Deutschland zunehmend unzeitgemäß. Stattdessen sollten Investitionen in erneuerbare Energien und Speichertechnologien priorisiert werden.

    Fazit

    Zeit für einen Paradigmenwechsel

    Chinas Beispiel zeigt, dass Emissionsreduktion und wirtschaftliches Wachstum vereinbar sind. Das Argument „Aber China“ verliert an Gültigkeit. Deutschland sollte diese Entwicklung als Ansporn nehmen, die Energiewende konsequent voranzutreiben und sich von fossilen Energieträgern zu verabschieden.

    Weiterführende Links:

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  • Die Illusion des „Wohlstands für alle“

    Das Versprechen „Wohlstand für alle“, das Merz in seiner Regierungserklärung erneuerte, stammt aus der Zeit des Wirtschaftswunders der 1950er Jahre. Damals war es ein Symbol für den sozialen Aufstieg breiter Bevölkerungsschichten. Heute wirkt es wie eine nostalgische Floskel, die wenig mit der aktuellen Realität zu tun hat. Denn während Merz Steuererleichterungen und Bürokratieabbau für Unternehmen ankündigt, bleiben konkrete Maßnahmen zur sozialen Gerechtigkeit vage. Eine gesetzliche Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro lehnt er ab, obwohl dies vielen Menschen helfen würde, ihren Lebensunterhalt zu sichern.

    Die „spätimperiale Beutegemeinschaft“

    Der Begriff „spätimperiale Beutegemeinschaft“ beschreibt treffend die aktuelle Situation in Deutschland. Eine wohlhabende Elite sichert ihren Reichtum durch politische Entscheidungen, die vor allem ihren Interessen dienen. Steuersenkungen für Unternehmen, Investitionen in Infrastruktur, die hauptsächlich großen Konzernen zugutekommen, und die Rückgabe von CO2-Einnahmen an die Wirtschaft sind Beispiele dafür. Gleichzeitig werden soziale Sicherungssysteme wie das Bürgergeld infrage gestellt und Einsparungen in der Migrationspolitik gefordert.

    Ignoranz gegenüber globaler Verantwortung

    Merz betont die Bedeutung des weltweiten Handels und die Unterstützung neuer Handelsabkommen. Doch dabei bleibt unklar, wie diese Abkommen gestaltet werden sollen, um globale Ungleichheiten zu reduzieren. Stattdessen scheint der Fokus auf dem eigenen wirtschaftlichen Vorteil zu liegen, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen auf andere Länder. Diese Haltung spiegelt eine Ignoranz gegenüber der globalen Verantwortung wider und verstärkt die Ungleichheiten zwischen dem globalen Norden und Süden.

    Fazit:

    Ein Wohlstand für Wenige

    Die Politik der aktuellen Bundesregierung unter Friedrich Merz scheint vor allem den Interessen der wohlhabenden Schichten zu dienen. Das Versprechen „Wohlstand für alle“ bleibt eine leere Worthülse, solange soziale Gerechtigkeit und globale Verantwortung nicht ernsthaft angegangen werden. Es ist an der Zeit, die Strukturen der „spätimperialen Beutegemeinschaft“ zu hinterfragen und für eine gerechtere Verteilung des Wohlstands einzutreten.

    inspiriert durch Tadzios Beiträge: https://climatejustice.social/@muellertadzio

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  • Klima? Läuft. Alles bestens. Wirklich!

    Die wunderbare Welt der Selbsttäuschung

    Ach, was haben wir doch für ein herrliches Wetter! Wochenlang kein Regen, der Rasen knusprig braun, die Bäume werfen schon im Mai die Blätter ab – endlich mal Sommerfeeling im Frühling.
    Natürlich alles völlig normal. Oder?

    Hier eine kleine Liste der alltäglichen Klima-Widersprüche, schön verpackt in Sarkasmus:

    • So schön trocken derzeit, da kann man wenigstens ständig grillen – Bäume hin, Insekten her.
    • Endlich keine nervigen Mücken mehr beim Spazierengehen. Weil’s kaum noch welche gibt. Jackpot!
    • Schmetterlinge sind auch weniger unterwegs. Gut, dass der Rasen jeden zweiten Tag akkurat gestutzt wird – Natur braucht schließlich Ordnung.
    • Der Igel kam dieses Jahr nicht vorbei. Vielleicht mochte er den perfekt leergefegten Garten mit Kies, Mähroboter und null Laubhaufen einfach nicht. Eigenartig.
    • Die Vögel bleiben aus, obwohl der Kirschlorbeer noch gar nicht geschnitten wurde! Und ich hab sogar ein Vogelhäuschen aufgestellt – mit Deko-Holzschild „Willkommen“.
    • Keine Insekten mehr an der Windschutzscheibe – das nenne ich Fortschritt! Endlich sauberes Fahren.
    • Weniger Wildbienen? Dabei hab ich doch extra diese Plastik-Bienenwabe aus dem Baumarkt aufgehängt.
    • Und dass die Tomaten im Hochbeet keine Früchte tragen, liegt sicher an den faulen Pflanzen. Kann ja nicht an den fehlenden Bestäubern liegen.

    Fazit:

    Wir geben uns so viel Mühe, alles schön und ordentlich zu halten – und merken gar nicht, dass genau das die Katastrophe beschleunigt. Aber hey, Hauptsache der Garten ist Instagram-ready und das Auto bleibt insektenfrei. Klima? Wird schon.

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  • Merz hält Wort

    Erste Zurückweisung schon bei seiner Wahl. Top.

  • Kabinett Merz

    Ein Gruselkabinett der Fehlbesetzungen

    Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht fest – und sie ist ein Paradebeispiel für politische Fehlbesetzungen. Statt Kompetenz und Vielfalt dominieren Parteibuch, Wirtschaftsnähe und ein Mangel an Diversität. Ein Blick auf die Ministerliste offenbart ein Kabinett, das mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Alexander Dobrindt als Innenminister

    Ein Hardliner übernimmt

    Alexander Dobrindt, bisher bekannt für seine polarisierenden Aussagen und eine harte Linie in der Migrationspolitik, wird neuer Bundesinnenminister. Sein designierter Staatssekretär, Christoph de Vries, gilt ebenfalls als Hardliner und hat sich für eine „Asylwende“ ausgesprochen. Die Grünen kritisieren diese Personalie scharf und bezeichnen sie als „irritierend“.

    Katherina Reiche

    Von E.ON ins Wirtschaftsministerium

    Mit Katherina Reiche übernimmt eine ehemalige CDU-Politikerin und aktuelle Geschäftsführerin der E.ON-Tochter Westenergie das Wirtschaftsministerium. Ihre enge Verbindung zur Energiewirtschaft wirft Fragen zur Unabhängigkeit und Interessenskonflikten auf.

    Karsten Wildberger

    Digitalisierung in den Händen eines Elektronikhändlers

    Das neu geschaffene Digitalministerium wird von Karsten Wildberger geleitet, dem CEO von MediaMarktSaturn. Seine Erfahrung im Einzelhandel qualifiziert ihn kaum für die komplexen Herausforderungen der digitalen Transformation des Staates.

    Dorothee Bär

    Zurück ins Forschungsministerium

    Dorothee Bär kehrt als Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt zurück. Ihre bisherige Amtszeit war geprägt von symbolischen Aktionen und wenig greifbaren Ergebnissen. Eine echte Vision für Deutschlands Forschungslandschaft bleibt weiterhin aus.

    Wolfram Weimer

    Ein konservativer Publizist als Kulturstaatsminister

    Mit Wolfram Weimer wird ein Medienunternehmer und Gründer der Zeitschrift „Cicero“ Kulturstaatsminister. Seine konservativen Positionen und mangelnde kulturelle Expertise stoßen auf breite Kritik. Selbst konservative Medien äußern Zweifel an seiner Eignung für dieses Amt.

    Fazit

    Ein Kabinett der verpassten Chancen

    Das Kabinett Merz ist geprägt von parteipolitischen Loyalitäten und wirtschaftlichen Verflechtungen. Statt frischem Wind und innovativen Ideen dominieren altbekannte Gesichter und fragwürdige Personalentscheidungen. Die Hoffnung auf eine zukunftsorientierte Regierung schwindet bereits vor Amtsantritt.

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