Ich habe lange überlegt, ob ich mir einen neuen privaten Rechner kaufe. In der Firma habe ich nur die Wahl zwischen Windows und Apple. Diese Geräte werden nach und nach immer weiter mit Software abgeriegelt, die ich auf meinem System nicht haben möchte.
Das Problem mit überwachten Firmenrechnern
Sicherheitsprogramme wie CrowdStrike Falcon und allgemeine Logger zeichnen heute fast jede Aktivität auf. Es ist zwar erlaubt, mal eine private Seite aufzurufen oder eine Datei in die eigene Cloud zu schieben. Es fühlt sich aber zunehmend falsch an. Auch private Webprojekte zur Weiterbildung machen auf so einem überwachten Gerät keinen Spaß mehr.
In meiner Gruppe werden immer wieder Mitarbeiter auf private Aktivitäten angesprochen. Das schafft Misstrauen. Ich muss mich teilweise sogar selbst rechtfertigen, warum ich im Terminal einfache Befehle wie nvm list oder git config aufrufe. Das sind normale Handgriffe im Alltag. Wenn man solche Grundlagen erklären muss, stimmt das Verhältnis nicht mehr. Eine saubere Trennung musste her.
Marktcheck bei hohen Speicherpreisen
Ich habe mir verschiedene Modelle von HP, Dell, Lenovo, Framework und Tuxedo angeschaut. Aktuell sind die Preise für Arbeitsspeicher und SSDs extrem hoch. Die großen Hersteller verlangen für gute Ausstattung sehr viel Geld. Framework und Tuxedo lagen bei ähnlicher Leistung preislich deutlich besser. Es war schnell klar, dass es einer dieser beiden Anbieter wird.
Framework oder Tuxedo
In Foren habe ich nach Erfahrungen gesucht. Mein Anspruch ist einfach. Ich will wie bei Windows oder Apple nicht ewig am System herumschrauben. Ich will den Rechner aufklappen und direkt arbeiten.
Viele Nutzer schreiben, dass Framework über die Jahre eine gute Hardware bietet. Gleichzeitig scheitern aber viele Leute daran, unter Linux immer die passenden Treiber und Einstellungen zu finden. Auf der Rückfahrt aus dem Urlaub saß dann zufällig jemand mit einem Framework Laptop an unserem Tisch im Zug. Er zeigte mir gebrochene Scharniere und Risse im Rahmen ums Display. Da war ich froh über meine Entscheidung für Tuxedo.
Schnelle Lieferung und Einrichtung in drei Stunden
Geworden ist es das TUXEDO InfinityBook Max 15 Gen10 mit einem AMD Ryzen 9. Das Gerät war innerhalb einer Woche da. Der Service hat die Lieferung sogar auf meinen Wunschtermin gelegt, weil wir noch ein paar Tage unterwegs waren.
Heute kam der Rechner an. Nach drei Stunden war das System komplett eingerichtet. Browser, Mail, Docker, lokale Sprachmodelle, KI Werkzeuge und meine Umgebung für die Programmierung laufen. Auf dem System läuft kein unnötiger Ballast aus der Firma mit. Alles lädt gefühlt zehnmal schneller. Ich bereue den Kauf bisher nicht.
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