Monat: Februar 2026

  • CDU: Verbot für Social Media: Eine Bankrotterklärung gegenüber Big Tech

    Die CDU hat es wirklich getan. Sie plant ein Social Media Verbot für Jugendliche. Und das im Gleichklang mit der ehemaligen Arbeiterpartei. Das klingt erst einmal nach Schutz für Kinder. In Wahrheit ist es aber eine Bankrotterklärung. Die Regierung kapituliert vor den großen US-Netzwerken. Anstatt Big Tech vernünftig zu regulieren, sperrt man einfach die Jugend aus. Das wird nicht funktionieren.

    VPN und der „DudeFromDubai“

    Kein Jugendlicher wird sich davon abhalten lassen. Es ist technisch fast unmöglich, das Verbot durchzusetzen. Jugendliche sind schlau. Sie nutzen einfach VPNs. Dann kommen sie eben aus Dubai oder den USA. Plötzlich gibt es viele Nutzer namens „DudeFromDubai14“. Die Netzwerke verdienen weiter Geld. Nur das deutsche Recht gilt dort dann gar nicht mehr. Experten sagen, dass solche Verbote Kinder sogar in dunklere Ecken des Internets treiben können.

    Klarnamenpflicht durch die Hintertür

    Für das Verbot muss man das Alter prüfen. Das bedeutet oft, dass man sich ausweisen muss. Das ist eine Klarnamenpflicht durch die Hintertür. Für viele ist das ein großes Problem. Denken wir an nicht binäre Personen oder Menschen, die verfolgt werden. Sie verlieren ihre Anonymität. Kriminelle nutzen sowieso andere Wege. Die ehrlichen Bürger haben am Ende den Schaden.

    Hoffnung im Fediverse

    Vielleicht hilft dieser Wahnsinn dem Fediverse. Instanzen wie meine werden wohl nicht gezwungen. Dort funktioniert Jugendschutz oft besser durch die Gemeinschaft. In großen Netzwerken versagt die Moderation meistens. Populismus siegt hier leider über Expertenwissen. Es ist zum Mäusemelken. Freiheitsbeschränkung wird als Schutz verkauft. Aber wir wissen es besser.

    Zusätzliche Daten und Studien zu meinen Befürchtungen:

    • Wirksamkeit von Verboten: Experten der Universität Oxford bezweifeln, ob ein Verbot hilft. In Australien nutzen 95 % der Jugendlichen soziale Medien. Ein Verbot führt dort oft nur dazu, dass sie auf unbekannte Apps ausweichen.
    • Fehlende Medienkompetenz: Eine Studie der Vodafone Stiftung zeigt ein Problem. Über die Hälfte der Jugendlichen lernt in der Schule nichts über den Umgang mit Social Media. Ein Verbot löst diesen Mangel an Bildung nicht.
    • Gefahr für Minderheiten: Fachleute warnen, dass die Identifizierungspflicht die digitale Teilhabe einschränkt. Besonders marginalisierte Gruppen brauchen Anonymität zum Schutz.
    • Technik-Check: Die Altersprüfung durch Biometrie oder Ausweise ist riskant für den Datenschutz. Hacker könnten diese sensiblen Daten stehlen.

    Quellen:

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  • KI Zombies oder kluge Köpfe

    Der Gewinn durch die Technik

    Ich nutze KI sehr viel. Wenn ich Code schreibe bin ich viel schneller. Ich kann Fehler suchen lassen. Das ist eine große HIlfe für mich. Auch schwierige Fälle beim Programmieren löse ich so einfacher. Tools wie OpenClaw helfen vielen Menschen dabei Zeit zu sparen. Sie lassen sich News filtern oder Posts für Social Media schreiben. Das ist erst mal ein Gewinn für alle die wissen wie die Technik funktioniert.

    Die Gefahr der passiven Zombies

    Aber ich mache mir Sorgen. Ich sehe immer mehr Menschen die ihren Tag von Agenten planen lassen. Sie teilen der KI ein paar Ideen mit. Dann organisiert die Maschine den ganzen Alltag. Diese Leute wissen bald nicht mehr wie die Technik dahinter arbeitet. Sie werden zu Zombies die der Technik blind vertrauen. Sie suchen nicht mehr selbst nach Informationen. Sie lassen sich alles vorkauen.

    Lernen braucht Aktivität

    Lernen funktioniert nur aktiv. Ich sehe das bei meiner Tochter in der Schule. Sie schreibt sich ihre Lernzettel selbst. So verinnerlicht sie das Wissen. Ihre Klassenkameraden kopieren diese Zettel oft nur. Sie haben das Wissen dann vielleicht für ein paar Stunden im Kopf. Aber sie lernen es nicht wirklich. Das zeigt auch der Bitkom Studienbericht von 2025. Dort gaben 23 Prozent der Schüler zu dass sie ihre Hausaufgaben meistens von einer KI lösen lassen. Wer Wege nicht selbst findet lernt nicht abzuwägen. Man lernt nicht was falsch oder unethisch ist.

    Das Risiko der Manipulation

    Wenn wir passiv alles von Agenten serviert bekommen verlieren wir unser kritisches Denken. Eine Studie von Microsoft aus dem Jahr 2025 zeigt ein Problem auf. Je mehr wir der KI vertrauen desto weniger denken wir selbst kritisch nach. Wir verlassen uns auf die Maschine. Das ist gefährlich für unsere Meinung. Die Universität Zürich fand im November 2025 heraus dass KI Texte nicht neutral bewertet wenn sie die Quelle kennt. Das kann zu Manipulation führen. Populisten können so ihre Meinung einfacher verbreiten.

    Wach bleiben statt abschalten

    Ich lese meine Newsfeeds und Nachrichtenseiten immer noch selbst. Ich will wissen was mein Tool mir vielleicht vorenthält. Wir dürfen nicht zulassen dass wir zu einer Gesellschaft werden die nicht mehr prüft was wahr ist. Nutze die KI zum suchen von Daten aber schalte deinen Kopf nicht aus. Bleib kritisch und such deine eigenen Wege. Sonst bestimmen bald andere über deinen Tag und dein Denken.

    Fazit: Mensch bleiben statt Zombie werden

    Wir müssen wirklich aufpassen. Wer alles nur noch die KI machen lässt wird am Ende zum Zombie. Ein Zombie denkt nicht mehr selbst nach. Er folgt nur noch dem Code der Maschine. Das ist eine große Gefahr für unsere Gesellschaft. Wir sollten die Tools als Hilfe nutzen aber niemals als Ersatz für unser Gehirn. Bleib ein Mensch mit eigenen Ideen und Fehlern. Sei kein Zombie der nur noch das macht was die Technik ihm sagt. Sonst sind wir bald alle nur noch ferngesteuert und verlieren uns selbst.

    Quellenverzeichnis

    Bitkom-Studie (2025): „Knapp ein Viertel der Schüler macht Hausaufgaben meist mit KI“. Diese Studie zeigt, dass 23 % der Schüler Hausaufgaben kaum noch selbst machen.
    Zur Bitkom-Pressemeldung

    Universität Zürich (2025): „KI bewertet Texte neutral – bis sie die Quelle kennt“. In diesem Experiment kam heraus, dass KI-Modelle voreingenommen urteilen, sobald sie Informationen über den Autor oder die Herkunft eines Textes erhalten.
    Zur UZH-News

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  • 30 Jahre Code und jetzt? Vom Programmierer zum Dirigenten

    Ein Hobby wird erwachsen

    Ich schreibe seit 30 Jahren Code. Zuerst war es nur ein Hobby. Dann wurde es mein Beruf. Ich liebe was ich tue. Aber jetzt ändert sich die Welt massiv. Das fühlt sich groß an. Man muss sein ganzes Arbeitsleben neu lernen.

    Kutschen und Autos

    Manche Leute sind sehr genervt von KI. Sie wehren sich dagegen. Das erinnert mich an früher. Damals wollten Kutschenbauer keine Autos. Heute wollen manche keine Wärmepumpen. Ich finde das anstrengend. Man kann den Fortschritt nicht aufhalten. Wir müssen lernen mit den neuen Werkzeugen zu arbeiten.

    Die Umwelt im Blick

    Alles hat einen Preis. KI braucht viel Energie. Tausende Tokens machen Kohlendioxid. Das dürfen wir nicht vergessen. Aber Effizienz hilft auch. Wenn ich in ein paar Stunden fertig bin, wo andere Wochen brauchten, spare ich Zeit. Es ist ein Balanceakt.

    Werkzeuge die den Unterschied machen

    In meinen Projekten nutze ich jetzt oft Hilfe. So zum Beispiel: (Es gibt viel mehr)

    • Spec Kit: Das ist von GitHub. Es hilft mir dabei meine Ideen in klare Pläne zu fassen. Ohne Plan gibt es nur schlechten Code. Hier der Link: https://github.com/github/spec-kit.
    • Skills.sh: Damit gebe ich der KI neue Fähigkeiten. Es ist wie ein Werkzeugkasten für Agenten. Schau es dir hier an: https://skills.sh/.

    10 Aufgaben in Rekordzeit

    Ich habe bei meinem Kunden ein ganzes Projekt gedreht. Früher hätte das Wochen gedauert. Jetzt ging es in Stunden. U.a. mit Claude CLI:

    • Navigation: Ein neues Menü für Handys wurde gebaut, weil bisher vergessen.
    • API: Alle Teile wurden fest mit dem Server verbunden.
    • Mocking: Fehlende Daten habe ich als lokale Data TS Daten angelegt.
    • MUI gelöscht: Ich habe alte Bibliotheken gegen moderne Komponenten des Kunden (DSM) getauscht.
    • UI Unterbau: Was fehlte habe ich als neue Komponenten erzeugt.
    • Design: Fonts und Stile passen jetzt genau zur Vorlage.
    • Sauberkeit: Prettier sorgt für Ordnung im Code.
    • Pipeline: Alles wird automatisch über GitHub Actions gebaut.
    • Doku: Ich habe alles für Confluence aufgeschrieben.
    • Check: Ich habe einen Plan für Barrierefreiheitstests durch Screenreader gemacht.

    Werden wir jetzt arbeitslos?

    Nein. Wir werden Orchestrierer. Wir schreiben nicht mehr jedes Zeichen selbst. Wir steuern die Maschinen. Es wird immer Leute geben die alles von Hand machen wollen. Wie bei Oldtimern oder analogen Fotos. Das ist okay für ein Hobby. Aber im Beruf ist das jetzt der Fortschritt. Es ist schade wenn sich das gewohnte ändert. Aber es ist auch eine große Chance.

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