Minarettverbot – Rassismus oder verständliche Reaktion?

Ich kann gar nicht so viel essen wie ich k**** muss, wenn ich die derzeitige Debatte sehe. Wo fangen wir an, oder wo hören wir auf, wenn es einer moslemischen Gemeinde nicht mehr erlaubt sein darf ein Gotteshaus zu bauen das den ihrigen Wertvorstellungen entspricht? Das wäre irgendwie, als wenn man Synagogen die Tora im Aron Hakodesch verbieten würde, oder der Kirche das Altarschiff. Keiner würde auf eine solche abstruse Idee kommen, wie sie jetzt in der Schweiz durch den Volksentscheid für moslemische Gotteshäuser bestehen wird. Wenn ich dann die Befürworter aus der Schweiz (Roger Köppel), oder auch den CDU Recken Jürgen Bosbach gestern zum Beispiel in hartaberfair hören muss, die anführten, dass in vielen moslemischen Ländern Christen nicht einmal einen Gebetsraum einrichten könnten, dann steht mir sprachlos der Mund offen. Haben diese »Christen« denn noch nie etwas von ehernen abendländischen Grundsätzen: »Du sollst gleiches nicht mit gleichem vergelten«, oder »Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andern zu« gehört?

[Update] Für die Doofies die den Beitrag immer nach der Suche nach »Minaretverbot« oder »Minaret« finden (Ja, ich weiß, dass man es mit »tt« schreibt), habe ich ihn noch ein bisschen gepimpt, damit es noch mehr werden…

4 Antworten auf „Minarettverbot – Rassismus oder verständliche Reaktion?“

  1. Sind Sie sich sicher dass Sie das auch so meinen wie Sie schreiben?
    Ich bin meinerseits auch tolerant, aber das muss immer auf Gegenseitigkeit beruhen.
    Wenn es in den Ländern auch gestatten ist den christlichen Glauben so auszuleben wie es andere hier verlangen ist das legitim, andernfalls nicht.

    1. Sehr sogar, da ich nicht Gleiches mit Gleichem vergelte und versuche mit gutem Beispiel voran zu gehen. Ich hatte aber genau dies auch im Beitrag schon angesprochen. Manchmal hilft lesen und verstehen. Nur weil in anderen Ländern Menschen gesteinigt werden, müssen wir das nicht auch tun, oder? Dies Beispiel, um ihre verquere Denkweise aufzuzeigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.