Motörhead im Zenith in München

Overkill
Motörhead im Zenith in München

Ich gebe es zu, ich komme nicht von der Musik weg. Irgendwann in den Achzigern kam ich dazu und seitdem kommt nichts Anderes wirklich an mich ran. Extravagante andere Musik gehört zwar auch zu meinen Richtungen, wenn ich aber zu Lemmy darf, bin ich glücklich. Da kann mich dann kein Maceo Parker oder Tom Waits davon abhalten. Obwohl ich Letzteren unbedingt mal sehen will. Ich muss wohl doch mal wieder in die USA. 😉

Gestern war es dann so weit und Lemmy Kilmister war zusammen mit drei Vorgruppen in München. Nachdem Valient Thorr verheisungsvoll als ZZ-Top Verschnitt anfingen und dann sofort stark nachgelassen haben, stand Skew Siskin auf der Bühne, bei deren Frontfrau (Nina C. Alice) ich mir nicht sicher war, ob sie mit Jo Cocker verwandt ist – ähnlich bewegt hat sie sich. 😉 Ich konnte kein Highlight entdecken.

Vor mehr als 20 Jahren fand ich Overkill gar nicht so schlecht. Aber irgendwie konnten die Jungs mich nicht mehr vom Hocker reißen. Ich wartete also auf den eigentlichen Grund meines Konzertbesuchs: Motörhead.

Und wie immer, ich wurde für das Warten belohnt. Natürlich kann man Lemmy vorwerfen, dass die Show nicht gerade durch Neues glänzt, aber wer will das bei Motörhead auch wirklich? Ich will Ace of Spades oder Overkill hören. Und ich will Lemmy das Publikum fragen hören, ob es auch laut genug ist. Und wenn Lemmy dann zum Schluß mit Mundharmonika und Akustikgitarre einen Countrysong trällert, weiß man, wieso er auch mit über 60 immer noch Rock’n’Roll spielen und ich hören muss.

Hoffentlich bleibt er uns noch viele Jahre erhalten.

Die folgenden Bilder sind mit der Kamera meines Mobiltelefons gemacht. Eigentlich sollten da 2 Megapixel drin sein, aber das Objektiv ist bescheiden. Daher nur die besten (sic).

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